Lesetipp April 2018 „Wiesenstein“

Hans Pleschinski

Die Geschichte eines irrend-liebenden Genies und einer untergehenden und sich doch dagegen stemmenden Welt…

Der alte Mann, eine Berühmtheit, Nobelpreisträger, verlässt mit seiner Frau das Sanatorium, in welchem beide Erholung gesucht haben, und wird mit militärischem Begleitschutz zum Zug gebracht. Doch es ist März 1945, das Sanatorium liegt im zerstörten Dresden und der Zug fährt nach Osten.

Gerhart und Margarete Hauptmann nämlich wollen nirgendwo anders hin als nach Schlesien, in ihre Villa „Wiesenstein“, ein prächtiges Anwesen im Riesengebirge. Dort wollen sie weiterleben, in einer hinreißend schönen Landschaft, mit eigenem Masseur und Zofe, Butler und Gärtner, Köchin und Sekretärin, ein immer noch luxuriöses Leben führen inmitten der Barbarei.
Aber war es die richtige Entscheidung?

Überhaupt im Dritten Reich zu bleiben? Und was war der Preis dafür? Können sie unbehelligt leben, jetzt, da der Krieg allmählich verloren ist?

Tipp von Renate Natterer

C.H.Beck Verlag  978-3-406-70061-3  24,-€

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