Empfehlung von Ingrid Kapahnke
„Was für ein Spaß, die neue Poznanski zu lesen. Das Opfer ist fast unabsichtlich dem Täter einige Schritte voraus. Viola hat anscheinend alles, was man für ein glückliches Leben braucht: Schönheit, Geld, wunderbare Freundinnen und schlussendlich den perfekten Mann an ihrer Seite. Als sie nach einem Unfall ein Bein verliert, lernt sie ihren Mann neu kennen. Er, der sonst beinahe narzisstische Züge hat, entwickelt sich zum überaus fürsorglichen, aber auch sehr einengenden Partner. Bald ist ihr Misstrauen geweckt, denn ihr Mann scheint es nicht eilig zu haben, sie auf dem Weg zur Selbstständigkeit zu unterstützen. Ein Signal macht auf eine ungeahnte Weise das Innere ihres vertrauten Umfelds sichtbar. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, das in mir eine diebische Schadenfreude erzeugt.“
Vom Buchrücken: EIN EINSAMES HAUS. EINE FRAU MIT HANDICAP. HILFLOS. ZORNIG. UND SEHR KREATIV. Nach einem Unfall ist Viola ans Haus gefesselt, ihr Ehemann Adam sorgt dafür, dass es ihr an nichts fehlt. Doch schon bald stellt Viola Ungereimtheiten in Adams Erzählungen über seinen Tagesablauf fest. Sie findet einen Weg, um ihn im Blick zu behalten. 24 Stunden am Tag, ohne jedes schlechte Gewissen. Denn was, wenn Adams Fürsorge nur Fassade ist, hinter der sich etwas Undenkbares verbirgt? Ein Katz-und-Maus-Spiel um Leben und Tod; Ursula Poznanski schreibt psychologische Spannung, die einen kaum Zeit lässt, Atem zu holen.
ISBN: 978-3-426-56812-5

