Station 22 von Anne Elvedal

Empfehlung von Laura Dzemila

„Dieser Thriller zeichnet sich vor allem durch seinen detailliert beschrieben Hauptcharakter aus. Schon nach den ersten Seiten wird klar, dass Ida keine gewöhnliche Krankenschwester ist und sich etwas erschütterndes in ihrer Vergangenheit abgespielt hat. Dieses Erlebnis wird im Laufe des Buches immer weiter enthüllt und trägt auch maßgebend zum Geschehen bei. Ida ist eine vielschichtige Frau, durch deren Charakter man als Leser/in am anfangs kaum einen Durchblick erhält, dieser aber im Verlauf immer klarer wird. Dieser Thriller enthält schwere Themen, unter anderem Entführung oder auch Missbrauch. Er zeichnet sich nicht durch actionreiche Szenen oder blutige Darstellungen aus, sondern dadurch, dass die Handlung langsam und emotional aufgebaut wird, man während dem Lesen nicht weiß, wohin die Handlung schlussendlich führt. Und vor allem die Frage, ob alle Geheimnisse enthüllt werden sollten.“

Vom Buchrücken: EINE DÜSTERE KLINIK. ZWEI VERMISSTE FRAUEN. EIN ALP-TRAUM, DER NIE ENDET. Krankenschwester Ida ist beliebt auf der Station 22.
Ihre Patientinnen vertrauen ihr blind – bis eine von ihnen verschwindet. Während alle von Flucht sprechen, bohrt sich ein brutaler Verdacht in Idas Bewusstsein. Sie selbst wurde als Kind entführt und kehrte mit ausgelöschtem Gedächtnis zurück. Als eine zweite Frau verschwindet, wird es zur grausamen Gewissheit: Idas Peiniger hat sie aufgespürt. Um die Opfer zu retten, muss sie in die Abgründe ihrer Psyche steigen und die Mauer durchbrechen, die sie vor der Wahrheit schützt.

ISBN: 978-3-86493-351-6

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