Wir gehen mal los von Raffaella Romagnolo

Empfehlung von Katharina von Glasenapp

„Dieses schmale Büchlein erzählt auf berührende Weise von einer schwierigen Vater-Sohn-Beziehung, von Trauer und Verlust, aber auch von wachsendem Vertrauen und Selbstfindung. Nach dem Unfalltod seiner Mutter entzieht sich der 15-jährige Amedeo, versinkt in seiner Musik und in Videospielen, verweigert die Schule und jegliche Kommunikation. Um wieder einen Zugang zu ihm zu finden, zwingt ihn der Vater zu einer zweitägigen Bergtour auf einen (fiktiven) Gipfel, die Punta Liberté. Auch wenn erst mal manches schiefgeht, entwickelt sich aus der anfänglichen Protesthaltung ein neues Verhältnis zwischen Vater und Sohn. Als sich der Vater beim Abstieg im Geröll schwer verletzt, übernimmt Amedeo Verantwortung und wächst über sich hinaus. Man fiebert mit ihm mit, wenn er, immer mit der Stimme des Vaters im Kopf, seinen Weg durch Felsen und Wald sucht…“

Vom Buchrücken: Nach dem Tod seiner Mutter geht Amedeo nicht mehr zur Schule. Er flüchtet sich in Videospiele, hört viel Musik und geht dem Vater aus dem Weg. Dieser ist besorgt und hofft, Amedeo auf einer Zweitageswanderung auf die Punta Liberté wieder näherzukommen. Doch es kommt alles ganz anders als geplant. Und bald ist es an Amedeo in der Abgeschiedenheit der majestätischen aber auch rauen Bergwelt Verantwortung zu übernehmen.

ISBN: 978-3-257-07389-8

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