Empfehlung von Margret Engst
„Ein Mann fährt ins Krankenhaus, seine Frau hat Krebs. Er versucht, ihr nah zu sein, bürstet ihr Haar, hilft ihr beim Waschen. Er erinnert sich an prägende Momente ihrer Ehe. Und während er spürt, wie ihm die Liebe seines Lebens entgleitet, ringt er damit, wie seltsam der Umgang mit Pflege und Krankheit in der Gesellschaft ist. Nao-Cola Yamazaki erzählt aufrichtig und bewegend von Fürsorge und Pflege, aber auch von Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Welt, die sich zu schnell dreht. Das Buch hat mich sehr berührt, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Obwohl es aus Japan ist und japanische Verhältnisse beschreibt, spricht es auch zentrale Themen unserer Gesellschaft an. Ein Buch, das vielen aus dem Herzen spricht.“
Vom Buchrücken: „Vielleicht ist es bloß eine Einbildung, dass sie gut und ferner traurig ist“ Ein Mann wartet auf den Bus, der ihn zu seiner Frau bringt. Jeden Tag ist er im Krankenhaus an ihrer Seite, kämmt ihr das Haar und erinnert sich an die prägenden Momente ihrer Beziehung. Er will seiner Frau ein Gefühl von Hoffnung und Alltag geben, auch wenn das bedeutet, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten. Aber liegt nicht genau in dieser Distanz eine große Schönheit? Nao-Cola Yamazaki erzählt aufrichtig und bewegend von Fürsorge, Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Welt, die sich zu schnell dreht.
ISBN: 978-3-7558-0074-3

