Ein Versuch meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

Empfehlung von Margret Engst

„Das Buch hat mich sehr bewegt. Ich konnte es auch nur in Etappen lesen, weil es mich so beschäftigt hat. Ständig hatte ich das Bedürfnis, anderen Frauen davon zu erzählen. Ein ehrliches und wichtiges Buch, eine sehr ungewöhnliche Leseerfahrung.“ Nach dem Tod ihres Mannes räumt Christien Brinkgreve das gemeinsame Haus um. Was wie eine äußere Routine erscheint, stößt bei ihr eine innere Bewegung an: Eine Frau blickt zurück – auf ihr Leben, ihre Ehe, ihre Rolle in der Familie und in der Welt. Was bleibt von den gemeinsamen Jahrzehnten? Wer war sie in der Beziehung, wer ist sie ohne sie? Und wie kann es sein, dass sie sich als selbstbestimmte Frau zwischen Liebe und fremden Erwartungen verloren hat? Brinkgreves mutiges Buch findet Worte für Schlüsselerfahrungen, die viele Frauen teilen. Eine radikal persönliche Rückschau, eine große und schonungslose Erkundung des Frauseins, des Alterns und der Lebensentscheidungen, die wir aus Liebe treffen.“

Vom Buchrücken: Als ihr Mann stirbt, steht Christien Brinkgreve in einem Haus voller gemeinsamer Erinnerungen. Da sind Verbundenheit, beruflicher Erfolg, Familienglück, aber auch die Erkenntnis, sich in der Ehe verloren zu haben. Wer bin ich – und wer hätte ich sein können? Wer werde ich von nun an sein? Eine persönliche Rückschau, eine große Erkundung des Frauseins, des Älterwerdens und der Lebensentscheidungen, die wir aus Liebe treffen.

ISBN: 978-3-446-28567-5

Dieser Beitrag wurde unter Besondere Bücher, Erinnerungen, Hanser-Verlag veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.