April-Lesetipp 2017 „Das letzte Bild der Sara de Vos“

Dominic Smith

Im frühen 17. Jahrhundert malt eine junge Holländerin, die als erste Frau in die Amsterdamer Meistergilde aufgenommen wurde, ein Bild, um den Tod ihrer kleinen Tochter zu verarbeiten. 1957 in New York bemerkt der Anwalt Marty der Groot, dass ihm genau dieses Bild aus seinem Schlafzimmer gestohlen und durch eine brillante Kopie ersetzt wurde. Es war seit Jahrhunderten im Besitz der Familie. Marty spürt die junge Kunststudentin Ellie Shipley auf, die ohne böse Absicht das Bild exzellent kopiert hat. Sie treffen sich und Ellie verliebt sich in den Anwalt. Jahrzehnte später treffen die beiden Bilder, der Anwalt und die Fälscherin noch einmal aufeinander.

 

Dominic Smith ist mit seinem Buch über Fälschungen, Liebe und Reue eine wunderbare Geschichte gelungen, die nicht zuletzt die Stellung der Frau im goldenen Zeitalter der niederländischen Malerei beschreibt.

Tipp von Renate Natterer

Ullstein Verlag   978-3-550-08187-3    20,-€

Dieses Buch will ich! Bitte reservieren: buecher@buchhandlung-natterer.de

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„Kommando Abstellgleis“

Sophie Henaff

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Henaff_SKommando_Abstellgleis_173291.jpgDas Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèvres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen – wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst – zum Schrecken der neuen Chefs – auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen.

Tipp von Margret Engst

carl’s books   978-3-570-58561-0  14,99€

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„Wie ich dich sehe“

Eric Lindstrom

»Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!«

Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will.

Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja.

Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will

ab 14 Jahren

Tipp von Ingrid Kapahnke

Carlsen Verlag   978-3-551-58347-5   16,99€

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„Schwarze Liebe, Schwarzes Meer“

Zülfü Livanelli

Schwarze Liebe, schwarzes MeerEigentlich will die junge Istanbuler Journalistin Pelin nur für einen Promi-Mordfall in dem kleinen Küstendorf am Schwarzen Meer recherchieren. Dann lernt sie den älteren Ahmet kennen, einen Eigenbrötler, der vor jeder Berührung zurückschreckt.

Mit dem Erzählen von Geschichten gelingt es ihm jedoch, die junge Frau für sich einzunehmen.

Als er die Lebensgeschichte seines Zwillingsbruders Mehmet erzählt, erwacht auch in Ahmet die Sehnsucht nach der Liebe. Gemeinsam arbeiteten sie vor vielen Jahren in Russland, wo sein Bruder sich in eine traumhaft schöne Frau verliebte.

Damals wurde Mehmet aus rätselhaften Gründen verhaftet. Er sollte seine Geliebte nie wiedersehen …

Taschenbuch-Tipp von Hildegard Frey

btb  978-3442-71437-7   9,99€

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„Ein wenig Leben“

Hanya Yanagihara

Ein wenig Leben

Sie werden über dieses Buch sprechen wollen:

„Ein wenig Leben“ ist ein unvergleichlich mutiger Roman über Freundschaft als wahre Liebe.

„Ein wenig Leben“ handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. „Ein wenig Leben“ ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

„Selten hat mich ein Buch so bewegt!“   Petra Balke-Besser

Hanser Verlag  978-3-446-25471-8   28,-€

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März-Lesetipp 2017 „Betrunkene Bäume“

Ada Dorian

Betrunkene Bäume - Ada Dorian

„Erich liebte den Geruch der Pflanzen, er erleichterte ihm den Schlaf. Seit die Nachbarin unter ihm gefragt hatte, ob auch er ein Problem mit feuchten Decken habe, war er noch vorsichtiger geworden. Niemand sollte ihm seinen Wald nehmen. Es war alles, was er noch hatte.“

Erich ist über achtzig und verliert Stück für Stück seine Unabhängigkeit. Außerdem trauert er um die Liebe seines Lebens. Als junger Forscher hatte Erich eine Expedition in die Taiga unternommen. In jener Zeit hat er Schuld auf sich geladen, die bis heute nachwirkt und Erich vereinsamen lässt.

Dann jedoch tritt Katharina in sein Leben. Sie ist von zu Hause ausgerissen, als ihr Vater die Familie verlassen hat.

Berührend und poetisch beschreibt Ada Dorian die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die um Schuld und Verrat, um Heimat und Entwurzelung kreist.

Tipp von Renate Natterer

Ullstein Verlag  978-3-96101-001-1   18,-€

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„Creature“

Morton Rhue

Die Erde ist zerstört, menschliches Leben kaum noch möglich. Ismael reist zum Planeten Cretacea und heuert dort auf einem Schiff an. Doch bei der Jagd auf die gefährlichen Terrafins scheint es um mehr zu gehen, als das Fleisch der Tiere. Morton Rhues neuer Jugendroman ist Fantasy-Abenteuer und Umweltthriller zugleich.

Der 17-jährige Ismael kennt nichts als die stinkende, rußige Luft auf der Erde, wo die Meere längst ausgetrocknet sind. An Deck der Pequod kann er das Wunder kaum fassen: Helles Licht blendet seine Augen, und um ihn herum ist nichts als Wasser. Sein neues Leben auf dem Planeten Cretacea beginnt trotzdem alles andere als paradiesisch. Denn die Jagd auf Terrafins, große rochenartige Meereskreaturen, ist lebensgefährlich. Doch wer sie zur Strecke bringt, dem winkt eine hohe Belohnung. Ismael braucht das Geld, um seiner Familie zu helfen. Doch er ahnt auch, dass mit dem Auftrag viel auf dem Spiel steht. Den Terrafins scheint eine besondere Kraft inne-zuwohnen, auf die es nicht nur der Kapitän der Pequod, Ahab, abgesehen hat.

ab 14 Jahren

Tipp von Ingrid Kapahnke

Ravensburger Verlag  978-3-473-40150-5  17,-€

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Februar-Lesetipp 2017 „Sozusagen Paris“

Navid Kermani

Ein Schriftsteller hat einen Roman geschrieben über die große Liebe seiner Jugend.

Nach einer Lesung steht eine Frau vor ihm, die er nicht erkennt. Aber sie ist es trotzdem. Er ist jetzt Autor, sie ist seine Romanfigur – und aus dem jungen Mädchen von damals ist ganz offensichtlich eine interessante, auch anziehende, aber verheiratete Frau geworden.

Die Situation wird etwas komisch: Man setzt sich zusammen, trinkt ein Glas Wein, redet über französische Liebesromane, fragt sich, was man von der Liebe erwartet, wenn man älter geworden ist, Juttas Mann sitzt im Nebenzimmer – wie soll das alles enden?

 

Tipp von Renate Natterer

Hanser Verlag   978-3-446-25276-9   22,-€

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„Die Tangospielerin“

Carolina de Robertis

Die TangospielerinBuenos Aires, 1913.

Als die siebzehnjährige Leda in Argentinien ankommt, sucht sie vergebens nach ihrem Ehemann Dante. Sie muss erfahren, dass er tot ist. Alles, was ihr von ihm bleibt, ist die Truhe mit seinen Kleidern. Völlig auf sich gestellt, entdeckt sie eine wunderbare, tieftraurige Musik, die sie noch nie zuvor gehört hat. Es ist eine Musik, die ausschließlich Männern vorbehalten ist. Mit der Geige ihres Vaters, kurzen Haaren und im Anzug ihres Mannes schließt sie sich einer Tangogruppe an. Je berühmter die Musiker werden, desto schwieriger ist es für Leda, ihr Geheimnis zu bewahren. Da begegnet sie ihrer großen Liebe…

Darf sie ihre wahre Identität enthüllen? Auch wenn sie riskiert, alles zu verlieren?

Tipp von Petra Balke-Besser

Krüger Verlag  978-3-8105-2413-3   19,99€

Das möchte ich gerne lesen! Bitte reservieren! buecher@buchhandlung-natterer.de

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„Die Liebeserklärung“

Jean-Philippe Blondel

Die LiebeserklärungErklär mir die Liebe!

Corentin ist 27 und arbeitet als Assistent seines Patenonkels. Mit ihren Kameras begleiten sie Hochzeitspaare an ihrem großen Tag. Aline, die Corentin vom Aufstehen bis zum Abend filmen soll, bittet ihn, ihr an einen ruhigen Ort zu folgen. Sie will für ihren Bräutigam eine Liebeserklärung aufnehmen. Wie sehr Alines Worte sein Leben verändern werden, ahnt Corentin zunächst nicht.

Von nun an bringt er Freunde, Verwandte und mehr oder weniger originelle Protagonisten anderer ausgefallener Hochzeiten dazu, vor der Kamera zu offenbaren, worum es im Leben geht.

 

Feinsinnig und klug erzählt der Bestsellerautor von „6 Uhr 41“ vom Heiraten, von Freundschaft und natürlich von der Liebe. Eine romantische Liebesgeschichte aus Frankreich.

Tipp von Margret Engst

Deuticke Verlag  978-3-552-06333-4  18,-€

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