Der Gesang der See von Trude Teige

Empfohlen von Katharina von Glasenapp

„Die „Großmutter-Trilogie“ der norwegischen Autorin Trude Teige hat in den letzten Jahren eine große Leserschaft gefunden. Nun ist mit „Der Gesang der See“ der erste Roman auf Deutsch erschienen, mit dem sie in ihrer Heimat bekannt wurde. Aus einem geplanten Sachbuch über ihre Ururgroßmutter, die sich in der von Pflichten und Regeln erfüllten Männerwelt durchgesetzt hatte, ist ein atmosphärisch ungemein dichter Roman geworden. Kristiane, die Tochter des früheren Lotsen an der norwegischen Westküste, muss und will die Tradition fortführen. Als ihr Mann bei einem Sturm ertrinkt, wehrt sie sich dagegen, dass der Familie das Lotsenmandat entzogen wird. „Der Gesang der See“ zeichnet das Bild einer starken Frau, die von der Bindung an die Tradition getragen wird, die mit ihren fortschrittlichen Einstellungen aber auch kritisch beäugt wird und aneckt. Wie der Titel schon verrät, hat Kristiane eine tiefe Verbindung zur Natur, man sieht die ruhig liegende See, aber auch die vom Sturm gepeitschten Wellen und die karge Landschaft vor sich. Ebenso erzählt das Buch von starken Gefühlen, den Verlockungen durch das so andere Leben in der Stadt, andere Menschen, Ideen, Lieben… Diese „Ode an die Frauen“ ist archaisch, kraftvoll und wird im Herbst mit einem weiteren Buch von Trude Teige fortgesetzt.“

Vom Buchrücken: Eine junge Schifferin zwischen Familie, Emanzipation und Leidenschaft. Auf der kleinen Fischer-Insel an der norwegischen Westküste ist das Leben hart, die Natur überwältigend. Die junge Kristiane verspricht ihrem Vater, den seit Generationen besetzten Lotsenposten in der Familie zu halten. Als Frau darf sie die Schiffe nicht selbst geleiten. Auf der Suche nach einer Zukunft muss Kristiane zwischen Pflicht und Liebe wählen, was für sie wirklich zählt. Inspiriert von ihrer eigenen Familienhistorie, zieht uns die außergewöhnliche Erzählerin Trude Teige in eine bewegende Geschichte um eine starke Frau in der rauen Männergesellschaft der nordischen Gestade. Atmosphärisch und eindringlich wie der nordische Wind: das Buch, das Trude Teige („Als Großmutter im Regen tanzte“) als Autorin bekannt machte.

ISBN: 978-3-949465-27-7 

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Marie und die Woche ohne Donnerstag von Elke Michel

Empfehlung von Constanze

„Ich habe das Buch „Marie und die Woche ohne Donnerstag“ gelesen und fand es richtig lustig und spannend. Marie hat nämlich ein Problem: Sie hat total Angst vor dem Zahnarzt am Donnerstag – und will diesen Tag einfach loswerden. (Kann ich verstehen, ich würde den auch streichen). Zum Glück trifft sie auf einem Markt einen geheimnisvollen Mann, der magische T-Shirts verkauft. Mit denen kann sie durch die Wochentage reisen und sich einfach die besten Tage aussuchen! Am Anfang ist das natürlich MEGA cool. Nur Lieblingsessen, Spaß mit Freunden und kein blöder Donnerstag mehr. Aber irgendwann wird alles irgendwie langweilig, weil sich die schönen Tage immer wiederholen. Und dann merkt Marie: So einfach ist das mit dem Weglassen doch nicht… Ich mag Marie total, weil sie neugierig ist, aber auch ein bisschen stur. Die Geschichte ist witzig geschrieben und ich musste oft lachen. Außerdem passiert immer wieder etwas Überraschendes, sodass es nie langweilig wird. Besonders cool finde ich die Idee mit den T-Shirts und die auch die Zeichnungen im Buch sind richtig lustig. Die Geschichte zeigt auch, dass selbst doofe Tage irgendwie dazugehören.“

Vom Buchrücken: Am Donnerstag muss Marie zum Zahnarzt, dem schlimmsten Arzt von allen! Zum Glück kann sie mit magischen Shirts zwischen den Tagen wechseln. Traumhaft! So springt sie vom Lieblingsessen am Mittwoch zum Rummelplatz am Freitag und lässt den Donnerstag einfach aus. Doch auch der schönste Tag wird mal langweilig, wenn er sich ewig wiederholt… Hilfe! Wie kommt Marie aus der Woche wieder raus? Mit Illustrationen von Jutta Wetzel.

ISBN: 978-3-407-79027-9

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Das grüne Seidentuch von Marcella Maier

Wiederentdeckt von Margret Engst

„Ich habe dieses Buch vor Jahren gelesen und war beim Wiederlesen genauso beeindruckt wie damals. Marcella Maier erzählt in dieser ergreifenden Familiengeschichte das  Leben ihrer eigenen Vorfahren über vier Generationen: die mühsame Arbeit  der Bergbauern, das einfache, karge Leben, die Veränderungen durch den  Tourismus die langsamen Verbesserungen. Alles aus Sicht der Frauen, die  das grüne Seidentuch als Familienschatz von Generation zu Generation  weitergeben. Sehr beeindruckend und spannend zu lesen.“

Vom Buchrücken: Eine authentische Familiensaga aus dem Engadin und dem Bergell. Anfang des 19. Jahrhunderts, im Schweizer Bergell: Die jung verwitwete Alma führt mit der kleinen Lisabetta ein hartes Leben. Als junge Frau will Lisabetta ein solches Leben nicht führen, weshalb sie ins Engadin geht, das zu jener Zeit vom Tourismus entdeckt wird. Doch auch sie wird nach wenigen glücklichen Jahren ihre Familie allein versorgen müssen … In dieser authentischen und ergreifenden Familiensaga erzählt Marcella Maier das Leben ihrer eigenen Vorfahren über vier Generationen.

ISBN: 978-3-492-25131-0

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Die Familie sehen und sterben von Toni Rivera

Empfehlung von Anna Zehetmeier

„„Die Familie sehen und sterben“ von Toni Rivera ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Krimireihe, der direkt Lust auf mehr macht. Im Mittelpunkt steht Capitano Rossi, der sich aus einfachen Verhältnissen nach oben gearbeitet hat und eigentlich ein eher ruhiges Leben führt. Doch damit ist es schnell vorbei, als ihn gleich zwei Mordfälle erreichen – und diese ausgerechnet Verbindungen zu seiner eigenen Familie haben. Spätestens da wird klar, dass dieser Fall für ihn alles andere als gewöhnlich ist. Besonders spannend fand ich, dass Rossi kein klassischer Sympathieträger ist. Gerade das macht ihn aber interessant, weil man ihm beim Ermitteln trotzdem gerne folgt. Nach und nach entfalten sich die Zusammenhänge, und man muss ein wenig dranbleiben, bis sich das ganze Bild ergibt – was den Reiz der Geschichte aber ausmacht. Auch das Setting in Lugano und im Tessin hat mir sehr gefallen und macht neugierig auf die Region. Insgesamt ein solider, spannender Reihenauftakt mit Luft nach oben – und definitiv einer, bei dem ich gerne weiterlesen werde.“

Vom Buchrücken: VERWINKELTE DÖRFER, GEWUNDENE PFADE, MYSTERIÖSE MORDE IM TESSIN! Zwei Unfalltote, bei denen etwas nicht stimmt. Ein mächtiger Bruder, der undurchsichtige Geschäfte betreibt. Und ein ungestümes Verbrechen, das noch immer nach Rache verlangt. –
Willkommen in der Welt von Capitano Rossi, einem waschechten Tessiner mit Familienbande. Der Start einer neuen Krimireihe – intelligent, spannend, mit Esprit und Charme.

ISBN: 978-3-86971-317-5

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Betreutes Morden von Fergus Craig

Empfehlung von Margret Engst

„Mord in der Seniorenresidenz: witzig, rätselhaft, spannend. Die Serienkillerin Carol wird aus dem Gefängnis entlassen und zieht direkt in eine luxuriöse Senio-renresidenz. Dort wohnen bereits die  unterschiedlichsten Personen: z.B. ein ehemaliger Polizist, eine ehemalige Pathologin, eine ehemalige Innenminist-erin. Und natürlich wird gemordet! Carol, als Hauptverdächtige, muss ermitteln und ihre Unschuld  beweisen. Natürlich helfen ihre neuen Freunde mit. Dabei kommt einiges ans Licht. Mit witzigen Dialogen, sympathischen Personen und einem rätselhaften und spannenden Mordfall mit interessanten Wendungen, ist dieser Krimi sehr unterhaltsam zu lesen.“

Vom Buchrücken: CAROL MÖCHTE EINFACH IHREN LEBENSABEND GENIESSEN. DOCH DAS IST NICHT SO LEICHT – FÜR EINE SERIENMÖRDERIN Als sie in die Seniorenresidenz Sheldon Oaks zieht, ist Carol selig: endlich ihre eigenen vier Wände. Endlich Freiheit. Denn die letzten 35 Jahre hat sie im Gefängnis verbracht. Carol ist Serienmörderin. Na ja, war Serienmörderin. Jetzt ist sie im Ruhestand. Und froh, hier etwas für sie gänzlich Neues zu finden: Freundschaft. Doch dann wird jemand ermordet, und es stellt sich heraus, dass es in Carols neuem Freundeskreis von ehemaligen Ermittlern nur so wimmelt – die sich auch flugs an die Arbeit machen. Denn wer wird als Erstes verdächtigt? Carol natürlich. Wenn sie Freiheit und Freunde behalten will, muss sie ihre Unschuld beweisen. Und zwar schnell. Eine Innenministerin, ein Kriminalkommissar, eine Pathologin und eine Serienmörderin im Seniorenheim – Bühne frei für Carol und ihre Ermittlungsgruppe der besonderen Art!

ISBN: 978-3-7466-4272-7

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Oberammergau von Robert Löhr

Empfohlen von Anna Zehetmeier

„„Oberammergau“ von Robert Löhr war für mich ein absolutes Muss. Die Geschichte spielt zur Zeit der Pest, als das Dorf Oberammergau schwört, die Passion Christi aufzuführen, wenn es von der Seuche verschont bleibt – doch der Weg dorthin ist alles andere als friedlich. Besonders beeindruckend ist die dichte, oft düstere Atmosphäre. Hinter dem religiösen Versprechen verbergen sich Konflikte, Machtkämpfe und viele persönliche Abgründe. Die Figuren sind vielschichtig gezeichnet, und immer wieder verschiebt sich die eigene Sicht auf sie – niemand ist nur gut oder nur böse. Dabei schreckt der Roman auch vor drastischen Ereignissen nicht zurück: Intrigen, Gewalt und Geheimnisse prägen die Handlung und sorgen dafür, dass die Geschichte durchgehend spannend bleibt. Gleichzeitig blitzt immer wieder ein feiner, trockener Humor auf, der dem Ganzen eine besondere Note gibt. Spannend ist auch, dass es nicht um eine möglichst genaue historische Darstellung geht, sondern darum, was alles hätte passieren können. Gerade diese erzählerische Freiheit macht den Roman so fesselnd und lebendig.“

Vom Buchrücken: EIN DORF RINGT UM ERLÖSUNG 1633: Die Pest bricht aus in Oberammergau und droht, das ganze Dorf auszulöschen. Daraufhin geloben die Einwohner, von jetzt bis in alle Ewigkeit die Passion Christi zu spielen, wenn Gott sie verschont. Dem unerfahrenen Pfarrer Johannes fällt es zu, das Schauspiel auf die Beine zu stellen. Unter widrigsten Umständen muss er Bauern und Hirten in Apostel und Römer verwandeln – und hat zudem eine mächtige Gegnerin: Die Ortsvorsteherin Agnes hat beide Kinder an die Seuche verloren, hasst Gott und setzt alles daran, das Vorhaben zu vereiteln. Bald spaltet sich das Dorf in Anhänger und Feinde der Passion. Und Johannes muss Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um Agnes, die Pest und seine eigenen Zweifel zu besiegen…

ISBN: 978-3-492-07408-7

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Unsere Buchempfehlungen im März 2026

Unsere Empfehlungen im März 2026 zeigen einmal mehr, wie vielfältig Lesen sein kann: Von spannenden Krimis und nervenaufreibenden Thrillern über berührende Freundschafts- und Liebesgeschichten bis hin zu Kinderabenteuern ist für jede Lesestimmung etwas dabei.

Ob Sie sich in die Wachau entführen lassen, in die Welt der Quantentheorie eintauchen, mit starken Frauen durch verschiedene Jahrzehnte reisen oder einfach eine kleine Auszeit vom Alltag suchen – wir hoffen, dass Sie in unserer Auswahl Ihr nächstes Lieblingsbuch entdecken.

Viel Freude beim Stöbern – online oder natürlich auch persönlich bei uns vor Ort!

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder

Empfohlen von Katharina von Glasenapp

„Schon in ihrem ersten Buch („Junge Frau, am Fenster stehend“) hat mich die Autorin Alena Schröder mit ihrem mehrere Generationen verbindenden Roman beeindruckt. Und wieder verschränkt sie in „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ die Lebensgeschichten von starken Frauen zwischen der Nachkriegszeit in Güstrow und der Jetztzeit in Berlin. Alle haben ihr Päckchen zu tragen: Wilma, die Malerin, deren Mann traumatisiert aus der Gefangenschaft zurückkehrt, Burgel, die alte Frau, die ihre besonderen Kräfte aus der Natur zieht, und Marlen, das Waisenmädchen, das von den Frauen aufgenommen wird und nach und nach zur unersetzlichen Stütze für Wilmas Malerei wird. 70 Jahre später spielt die Geschichte von Hannah, die sich mit ihrem plötzlich aufgetauchten Vater und dessen Familie auseinandersetzen muss. Beide Handlungsstränge laufen parallel, wie eng die Geschichten miteinander verflochten sind, zeigt sich erst am Schluss des lebendig und wendungsreich erzählten Romans. Gut möglich, dass Alena Schröder aus ihren verschlungenen Lebenslinien noch Stoff für weitere Bücher über die Verknüpfung von Kunst und Geschichte bereithält.“

Vom Buchrücken: Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Kommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort das unscheinbare Porträt einer jungen Frau. Wilma, die Marlen geholfen hat, sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Doch Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht. Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Warum will der nach all den Jahren plötzlich Kontakt? Waren es wirklich Hannahs Mutter und Großmutter, die das bislang verhindert haben? Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Urgroßmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?

ISBN: 978-3-423-28528-5

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Villa Rivolta von Daniel Speck

Empfohlen von Barbara Stampfel

„Das Buch hat mich angesprochen, da es in Italien spielt und die Atmosphäre sehr lebendig beschreibt. Es erzählt die Geschichte zwischen Piero, dem Sohn eines Automobilherstellers, und Valera, der Tochter einer Hausangestellten. Zwei Menschen aus unterschiedlichen Welten, deren Wege sich immer wieder begegnen – auch als sie Mutter wird und er eine andere heiratet. Die Geschichte verbindet persönliche Dramen mit größeren Ereignissen wie Firmenpleite, Revolution und schließlich einem Heiratsantrag. Insgesamt eine bewegende Erzählung über Liebe, Schicksal und gesellschaftliche Unterschiede.“

Vom Buchrücken: Ein Kindheitsversprechen. Ein Familiengeheimnis. Und eine unmögliche Liebe in den goldenen Jahren Italiens. Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn eines Automobilunternehmers, und Valeria, die talentierte Tochter der Hausangestellten. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden. Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens, zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero das Erbe seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den sizilianischen Arbeitersohn Flavio – und alles ändert sich. Mit Anklängen an »Bella Germania« erzählt Bestseller-Autor Daniel Speck eine epische Geschichte über Leidenschaft, Verlust und Freundschaft über alle Gegensätze hinweg.

ISBN: 978-3-7587-0031-6

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Warum niemand die Quantentheorie versteht von Frank Verstraete und Céline Broeckaert

Empfohlen von Renate Natterer

„Dies ist eines dieser Bücher, das ein sehr komplexes Thema auf bemerkenswert klare und unterhaltsame Weise erklärt. Es ist kein Lehrbuch, sondern ein Buch, das neugierig macht und zeigt, wie seltsam und faszinierend die Welt der kleinsten Teilchen wirklich ist. Schon der Titel ist Programm: Die Quantentheorie ist schwer zu begreifen – selbst für Expert:innen. Genau dort setzt der Autor an. Er erklärt die historischen Aha-Momente, die wichtigsten Experimente und grundlegenden Gedankenmodelle so, dass man sich nicht überfordert fühlt. Stattdessen versteht man besser, warum die Quantenwelt so anders ist als unsere Alltagserfahrung. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Wissenschaft, Geschichte und philosophischen Fragen. Man lernt nicht nur, wie bestimmte Effekte entdeckt wurden, sondern auch, warum sie so verwirrend sind – und weshalb selbst große Physiker lange mit ihnen gerungen haben. Das Buch ist ideal für alle, die sich für Wissenschaft interessieren, ohne selbst Physiker zu sein. Wer allerdings eine schnelle, einfache Antwort auf „Wie funktioniert Quantenphysik?“ sucht, wird hier nicht fündig. Wer aber gerne staunt und über die Grenzen unseres Alltagswissens hinausdenkt, wird viel Freude daran haben.“

Vom Buchrücken: Die schönste aller Theorien… Seit über hundert Jahren krempelt die Quantentheorie die Welt um: Ohne sie gäbe es weder die Kernspaltung noch die Halbleitertechnik. Sie lässt uns zuverlässige Vorhersagen über physikalische Systeme treffen, weswegen wir entsprechende Dinge erfinden können: Nahezu jedes Stück moderner Technologie vom Magnetresonanztomographen bis zum Mobiltelefon wird von Quantenphysik gestützt, was sie zu einem Grundpfeiler unserer Welt macht. Höchste Zeit also, dass auch wir als Laien tiefer in dieses Wissenschaftsfeld vordringen und uns mit seinen Grundprinzipien vertraut machen. Der weltweit anerkannte Quantenphysiker Frank Verstraete entblättert für uns zusammen mit seiner Frau, der Autorin und Künstlerin Céline Broeckaert, Schicht um Schicht die Quantenwelt. Die beiden nehmen uns mit auf eine faszinierende Reise durch die schönste aller Theorien.

ISBN: 978-3-406-83622-0

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