„Cosy Crime vom Feinsten! Genau so stellt man sich England vor: eine unverheiratete Dame, die eine Agentur für Haushaltsrat führt und nebenbei leidenschaftlich Krimis liest; ein Hund namens Agatha; skurrile Mitarbeiter; verarmter Landadel mit einem großen Landhaus; daneben ein sympathischer Detective der Metropolitan Police – und natürlich ein rätselhafter Mord. Aber Miss Beeton löst ihren ersten Fall mit Scharfsinn, Kombination und Mut. Very British, unterhaltsam, witzig – ein Lesevergnügen.“
Vom Buchrücken: Sie benötigen qualifiziertes Hauspersonal? Dann ist Alice Beeton ihre Frau. Das weiß auch Camille Messent, die dringend eine neue Haushälterin sucht. Miss Beeton schickt ihr die etwas forsche Enya. Doch einige Tage später wird Enya im Haus der Messents tot aufgefunden. Während die Polizei im Dunkeln tappt, übernimmt Miss Beeton kurzerhand die Ermittlungen…
ISBN: 978-3-458-68420-6
Veröffentlicht unterCozy Crime, Insel-Verlag, Krimi|Kommentare deaktiviert für Mord in besserer Gesellschaft von Josie Lloyd
„Schon beim Lesen des Klappentextes war ich sofort neugierig: eine geheime Bibliothek, in der alle Erinnerungen der Menschheit aufbewahrt werden – das klang für mich nach einer Mischung aus Magie, Geschichte und Philosophie. Und genau das habe ich in diesem Buch gefunden. Lisavet als Hauptfigur hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen. Ihre Verletzlichkeit, aber auch ihre stille Stärke, haben mich berührt. Dass sie Erinnerungen bewahrt, die eigentlich verschwinden sollen, fand ich unglaublich spannend – weil es für mich die Frage aufgeworfen hat: Hat überhaupt jemand das Recht zu bestimmen, ob eine Erinnerung bestehen bleiben darf oder nicht? Gerade in dem Moment, als Lisavet erkennt, dass die Zeithüter Erinnerungen nicht nur ordnen, sondern bewusst vernichten, wurde das Buch für mich noch intensiver. Hier zeigt sich der eigentliche Missbrauch: Erinnerungen sollen ausgelöscht werden, um Macht zu sichern und Geschichte im Nachhinein zu steuern. Dieser Gedanke hat mich erschreckt, weil er so viele Parallelen zur Realität hat. Ganz besonders mochte ich die Begegnung mit Ernest, dem Zeithüter. Die Dynamik zwischen den beiden hat die Geschichte für mich noch intensiver gemacht. Es geht nicht nur um Romantik, sondern um Vertrauen, Verantwortung und die Frage, wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen – und ob man sich dem vermeintlich „größeren System“ beugt oder den Mut findet, dagegenzuhalten.“
Vom Buchrücken: An einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit konserviert oder unwiederbringlich ausgelöscht werden. Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln. Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft. Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern …
„Eine geniale Idee: Geschichte im Zusammenhang mit Dingen erzählen. Jeder hat eigentlich viel zu viel Besitz – Kram – und wird davon letztendlich erdrückt. Aber wie hat das alles angefangen? Wie konnten sich unser Besitz von notwendig und lebenswichtig zu sinnlos und belastend entwickeln? Chip Colwell beschreibt diese Entwicklung unterhaltsam und amüsant. Und nebenbei erfährt man Interessantes aus unserer Geschichte.“
Vom Buchrücken: Wir haben zu viel Zeug, das wissen wir nicht erst seit Marie Kondo. Aber wie kam es eigentlich dazu? In der Steinzeit war noch jeder Gegenstand einzigartig und lebenswichtig – doch spätestens seitdem die Massenproduktion erfunden wurde, können wir uns vor unseren Dingen (und unserem Müll) kaum noch retten.
Weihnachten nähert sich in großen Schritten und was gibt es schöneres, als ein gutes Buch zu verschenken? Deshalb ist im November die Auswahl an Büchern, die wir Ihnen ans Herz legen wollen, besonders groß. Außerdem möchten wir Ihnen noch unseren Adventskalender ans Herz legen, der liebevoll von uns zusammengestellt wurde und den wir erstmalig anbieten. Und wir möchten sie herzlich zu unseren Buchvorstellungsabend einladen, der am 21. November um 19:00 Uhr stattfinden wird – sichern Sie sich schnell einen der begehrten Plätze!
„Helen Rebanks erzählt aus ihrem Leben, den Tagesablauf einer Bäuerin und Mutter, aber auch das Werden einer Bäuerin. Mit viel Leidenschaft schildert sie ihren Tag. Viel Arbeit drinnen und draußen, anstrengend, hektisch, aber auch mit vielen schönen und berührenden Momenten. Dabei wollte sie nie Bäuerin werden und war froh, durch das Studium dem harten Landleben ihres Elternhauses zu entkommen. Aber wie das Leben so spielt? Sie verliebt sich in einen Bauern, bekommt vier Kinder, lebt auf einer Farm und ist glücklich. Dazu gibt es jede Menge Rezepte. Very British oder einfach nur schnell und praktisch. Der Bericht einer Frau, die nach längerer Suche den Sinn ihres Lebens gefunden hat.“
Unbedingt auch lesen: Ulla Lachauer, „Der Garten meines Lebens“: Die Geschichte der Sesterhof-Bäuerin – wie man eine Generation vor Helen Rebanks Bäuerin im Schwarzwald wurde.
Vom Buchrücken: Vor der Morgendämmerung genießt Helen Rebanks die wenigen Minuten der Ruhe bei einer Tasse Tee, bevor ihr Mann und ihre vier Kinder im Haus herumwirbeln. Es gibt auch sechs Schäferhunde, zwei Ponys, 20 Hühner, 50 Rinder und 500 Schafe zu versorgen. Helen Rebanks ist Bäuerin. In einzigartiger Weise erzählt »Die Frau des Farmers« vom Leben einer Frau auf einem modernen Bauernhof im malerischen Lake District Englands. Mit zahlreichen, wunderschön illustrierten Familienrezepten.
„In dem Buch geht es um einen kleinen Jungen, der sich schon riesig auf Weihnachten freut. Es wird ein Weihnachtsmarkt aufgebaut, mit einer riesigen Attraktion – einem Weihnachtsriesenrad. Darauf freut er sich besonders, da er damit viele Runden fahren wird. Das Buch ist in 24 Kapitel unterteilt, so dass man jeden Tag in der Adventszeit die Geschichte ein Stück weiterlesen kann. Deshalb verrate ich auch nicht mehr von der Geschichte. Aber es ist ein richtig richtig tolles Buch für die Adventszeit.“
Vom Buchrücken: Jul ist der größte Weihnachtsfan, den man sich nur vorstellen kann. Er liebt die Vorweihnachtszeit und besonders den wunderschönen Weihnachtsmarkt direkt vor seiner Haustür. In diesem Jahr gibt es dort eine außergewöhnliche Attraktion: ein nostalgisches, dampfbetriebenes Riesenrad. Dort sollen laut Werbetafel Weihnachtswünsche in Erfüllung gehen. Jul ist zunächst skeptisch. Doch als er sich mit Feliz, der Enkelin der Besitzerin, anfreundet, stellt er fest, dass rund um das Riesenrad tatsächlich jede Menge Wunder passieren…
„50 originelle, ausgefallene Fragen für unterschiedliche Lebenslagen. Die Fragen werden zwar ausführlich aber auf eine lockere und witzige Art ausgearbeitet, indem verschiedene Situationen beschrieben werden. Am Schluss jeder Frage wird noch kurz und knapp zusammengefasst,wann sie eingesetzt werden kann. Dieses Buch ist zwar ein Ratgeber, die Autorin schreibt aber so, dass man sich während dem Lesen auf Augenhöhe und nicht belehrt fühlt. Die Kapitel sind außerdem in einer angenehmen Länge geschrieben und vor allem wird der Schwerpunkt der Frage schnell auf den Punkt gebracht, damit der Fokus nicht verloren geht.“
Vom Buchrücken: DIESE FRAGEN ÖFFNEN RÄUME, WO VORHER NICHT MAL TÜREN WAREN. Fragen haben Superkraft. Sie verbinden uns sofort mit anderen – und oft auch mit uns selbst. Sie machen uns wacher, klarer, souverän. Sie können überraschen und decken auf, was im Verborgenen liegt. Manche Fragen klingen erfrischend schlagfertig, andere tänzeln sich nur ins Gespräch und – zack! – haben Sie damit ein riesiges Thema gelöst. Manchmal wirkt auch paradoxe Power: »Was kannst du tun, um das Problem zu verschlimmern?« Das Abgrenzen sogar mit einem Fragezeichen gelingt, zeigt: »War das ein Vorwurf oder Interesse?« Zwischendurch sind es dann wieder tiefe: »Bin ich ein Mensch geworden, zu dem ich als Kind gern aufgesehen hätte?«, »Wäre heute ein guter Tag, um zu sterben?« Karin Kuschiks unnachahmliche Mischung aus wirksamen Profi-Tools und kurzweiligem Storytelling gelingt erneut bestechend gut. Tiefe leicht erzählt – durch die Macht der klugen Fragen. Denn: je klüger die Frage, desto wertvoller die Antwort.
„Auf sehr feine Weise führt das Buch der walisischen Autorin Caryl Lewis in die Tiefe: Hannah trauert um ihren verstorbenen Mann, ihre Schwester Sadie versucht, ihr beizustehen, als Dritte Im Bunde sucht die junge Megan ihren Platz in dieser Art von Schicksalsgemeinschaft. 11 Briefe hat der Verstorbene seiner Frau hinterlassen, es sind Briefe, die von großer Fremdheit, aber auch von tiefer Bindung erzählen. In der Arbeit im Obstgarten und mit den Bienen finden die Frauen auf dem einsamen Hof ihren Frieden, Altes wird losgelassen, Neues kann entstehen. Man riecht förmlich das Holzfeuer, den Duft der Apfelblüten und der unterschiedlichen Äpfel, sieht die Bienenwaben und die Farbtöne des Honigs vor sich. Bei aller Trauer um Verlorenes ist „Wilder Honig“ auch ein Buch der Versöhnung, eindringlich und berührend.“
Vom Buchrücken: Hannah, Sadie und Megan sind alle auf ihre eigene Art verloren. Als sie sich begegnen, beginnen sie zu dritt einen Neuanfang, den sich keine von ihnen je erträumt hätte. Caryl Lewis leuchtet im idyllischen Setting der walisischen Landschaft alle Facetten der menschlichen Emotionen aus. Zwischen Liebe und Trauer, Enttäuschung und Dankbarkeit erzählt sie eine unvergessliche Geschichte.
„Was für ein stilles, schönes Buch! „Katzentage“ hat mich von der ersten Seite an berührt. Ewald Arenz erzählt so feinfühlig von zwei Menschen, die sich zufällig begegnen und für ein paar Tage aus ihrem Alltag fallen. Diese leisen Momente, das Unausgesprochene zwischen Paula und Peter, sind wunderbar beobachtet – ganz ohne großes Drama, und gerade deshalb so echt. Ich mochte besonders, wie die Katze immer wieder auftaucht – wie ein Symbol für das Innehalten, für die kleinen Augenblicke des Lebens, die man sonst so leicht übersieht. Es ist ein Buch, das man langsam liest, vielleicht an einem verregneten Nachmittag mit einer Tasse Tee, und das einem danach noch eine Weile im Herzen bleibt. Ein feines, nachdenkliches Leseerlebnis – zart, klug und tröstlich und zudem ganz wundervoll illustriert.“
Mehr zum Buch: Paula und Peter sind schon seit Langem Kollegen. Sie ist Ärztin, er arbeitet als Jurist in der Klinikverwaltung. Ein Interesse der beiden aneinander war schon immer da. Nach einem mehrtägigen Seminar verbringen sie die letzte Nacht miteinander.Auf der Rückfahrt nach Hause kommen die beiden mit der Bahn nur bis Würzburg: Streik. Was sollen sie tun mit ihrer ungeklärten Geschichte und den unerwartet freien Tagen? Während sie Stadt und Umgebung erkunden, nähern sich die beiden einander vorsichtig. Peter hält die Ungewissheit, wie es mit ihnen weitergehen wird, nur schwer aus. Sein Drängen nimmt Paula mal spielerisch, mal verärgert. Sie will das Jetzt genießen und weicht den Fragen nach dem Morgen aus. Als eine Katze zu ihrer Begleitung wird, sehen sie an deren Beispiel, wie schwer sich Menschen damit tun, den Moment zu leben, ohne Plan zu sein und sich der Freiheit hinzugeben.
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